September 2026
Claude führt Chat und Cowork zusammen: Das ändert sich
Anthropic verändert die Bedienung von Claude. Bisher gab es mit Chat und Cowork zwei getrennte Bereiche. Künftig soll diese Trennung verschwinden. (Quelle: ➥ Claude - Blog).
Du schreibst einfach, was du erledigt haben möchtest. Claude entscheidet dann selbst, welche Funktionen dafür notwendig sind.
Eine kurze Frage bleibt eine kurze Frage. Gleichzeitig kannst du Claude aber auch umfangreichere Aufgaben übergeben. Du musst vorher nicht mehr überlegen, ob Chat oder Cowork besser geeignet ist.
Chat und Cowork werden zusammengeführt
Cowork war bisher vor allem für größere Aufgaben gedacht. Claude konnte dabei mehrere Schritte selbstständig erledigen.
Mit der neuen Oberfläche stehen diese Funktionen direkt im normalen Chat zur Verfügung.
Claude kann beispielsweise:
- im Internet recherchieren
- Dateien lesen und auswerten
- Programmcode ausführen
- Dokumente und Tabellen erstellen
- Präsentationen vorbereiten
- mehrere Arbeitsschritte selbstständig erledigen
Die neue Oberfläche wird schrittweise eingeführt. Zunächst sind Pro- und Max-Nutzer an der Reihe. Deshalb kann es sein, dass du die Änderung noch nicht siehst.
Ganze Aufgaben statt einzelner Fragen
Für mich ist das der interessanteste Punkt.
Claude soll nicht mehr nur einzelne Fragen beantworten. Du kannst ihm auch ein Ziel vorgeben und die einzelnen Arbeitsschritte weitgehend überlassen.
Du könntest zum Beispiel mehrere Gesprächsnotizen hochladen und Claude bitten, daraus die wichtigsten Themen zusammenzufassen. Claude liest die Dateien, wertet sie aus und erstellt das Ergebnis.
Du musst die Aufgabe also nicht mehr selbst in viele kleine Prompts zerlegen.
Claude kann fertige Dateien erstellen
Claude kann nicht nur Text im Chat ausgeben, sondern auch Dateien erzeugen. Dazu gehören unter anderem Dokumente, Tabellen mit Formeln und Präsentationen, die sich in PowerPoint öffnen lassen.
Du kannst das Ergebnis anschließend herunterladen oder Claude bitten, noch etwas daran zu ändern.
Auch Diagramme, Schaubilder und andere visuelle Inhalte lassen sich direkt erstellen. Auf kostenpflichtigen Tarifen kommen außerdem Claude Design, Claude Slides und Claude Docs hinzu. Einige dieser Funktionen befinden sich noch in der Beta-Phase.
Claude kann auf andere Dienste zugreifen
Wenn du entsprechende Verbindungen eingerichtet hast, kann Claude auch andere Dienste in eine Aufgabe einbeziehen.
Dazu gehören beispielsweise Google Drive, Gmail und Microsoft 365.
So könnte Claude zum Beispiel eine Präsentation in Google Drive suchen und anschließend zusammenfassen. Das kann praktisch sein. Gleichzeitig würde ich genau darauf achten, welche Zugriffsrechte ich einem KI-Assistenten gebe.
Claude kann auch am Computer arbeiten
Mit Claude Desktop geht es noch einen Schritt weiter.
Claude kann auf freigegebene Ordner zugreifen, Dateien organisieren und Webseiten bedienen. In einer Beta-Version kann Claude sogar Programme direkt steuern, also klicken, tippen und sich auf dem Bildschirm bewegen.
Standardmäßig fragt Claude vor dem dauerhaften Löschen von Dateien nach.
Trotzdem gilt für mich: Je mehr eine KI selbstständig erledigen darf, desto genauer sollte man kontrollieren, welche Berechtigungen sie bekommt.
Aufgaben können weiterlaufen
Größere Aufgaben können in der Cloud weiterlaufen, auch wenn du den Browser schließt.
Wenn Claude allerdings auf Dateien oder Programme auf deinem Computer zugreifen soll, muss Claude Desktop geöffnet bleiben.
Auch wiederkehrende Aufgaben lassen sich planen. Claude könnte beispielsweise jeden Montagmorgen eine Zusammenfassung bestimmter Nachrichten erstellen. Solche Aufgaben können ebenfalls in der Cloud ausgeführt werden.
Wie selbstständig darf Claude arbeiten?
Dafür gibt es zwei Einstellungen.
Bei Manual fragt Claude vor Aktionen nach deiner Zustimmung. Das ist die Standardeinstellung.
Bei Auto kann Claude selbstständiger weiterarbeiten. Sicherheitsprüfungen sollen dabei automatisch erfolgen.
Gerade bei wichtigen Dateien, E-Mails oder anderen Aktionen mit Folgen würde ich eher vorsichtig sein und die Ergebnisse kontrollieren.
Was bedeutet das für Einsteiger?
Für Einsteiger wird Claude vor allem einfacher. Bisher musste man teilweise wissen, welche Funktion oder welcher Modus für eine Aufgabe gedacht war. Genau diese Entscheidung fällt künftig weg.
Du kannst beispielsweise einfach schreiben:
„Fasse diese drei Dateien zusammen und erstelle daraus eine Präsentation mit acht Folien.“
Claude entscheidet dann selbst, welche Werkzeuge dafür nötig sind.
Das macht die Bedienung unkomplizierter. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten umfangreicher. Claude entwickelt sich damit immer stärker von einem Chatbot zu einem digitalen Assistenten, der komplette Aufgaben übernehmen kann.
Für den Einstieg würde ich trotzdem klein anfangen. Zuerst einfache Aufgaben testen, Ergebnisse kontrollieren und erst später Zugriffe auf Dateien oder andere Dienste freigeben, falls du das möchtest und dir des Risikos bewusst bist.
Tipp ▼
Mehr erfahren: Infos rund um Claude
Hinweis:
Dieser Text wurde mit Unterstützung der KI erstellt. Trotz Prüfung sind Fehler möglich.
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