Was ist ChatGPT Work?
ChatGPT Work ist ein neuer, KI-gestützter Agent, der für anspruchsvolle, mehrstufige Aufgaben und Workflows entwickelt wurde. Er agiert selbstständig über verschiedene Apps und Dateien hinweg und kann komplexe Projekte über Stunden hinweg in kleinere Teilschritte zerlegen und eigenständig ausführen.
Angetrieben wird ChatGPT Work vom neuesten Spitzenmodell GPT‑5.6, das besonders stark im logischen Denken und in der präzisen Anpassung an Vorlagen und Referenzdateien ist. (Stand: 10.07.2026)
Die wichtigsten Kernfunktionen
- Codex-Integration & Computer Use: Die Codex-Technologie ist nun fest integriert. Auf dem Desktop kann ChatGPT Work über die Funktion „Computer Use“ eigenständig Mausklicks, Tastatureingaben und Dateibewegungen im Hintergrund ausführen.
- Verbindung über Plugins: Nutzer können ihre alltäglichen Tools (wie Slack, Microsoft Teams, Google Drive, SharePoint, Salesforce etc.) über ein zentrales Plugins-Verzeichnis verknüpfen. Die KI zieht sich automatisch den nötigen Kontext oder lässt sich gezielt mit `@Appname` ansteuern.
- Geplante Aufgaben (Scheduled Tasks): Workflows lassen sich automatisieren und auf Zeitpläne oder Ereignisse ansetzen. So können beispielsweise wöchentlich Slack-Nachrichten in Dokumente umgewandelt oder morgendliche Berichte aus Webseiten generiert werden - selbst wenn man nicht am Computer ist.
- Integrierter Browser: Die Desktop-App verfügt über einen eigenen Browser, um Online-Recherchen durchzuführen, Web-Tools zu nutzen und Cloud-Dateien (z. B. Google Workspace) direkt in der App zu bearbeiten. Der bisherige Standalone-Browser „Atlas“ wird im Zuge dessen eingestellt.
- Einführung von „Sites“ (Beta): Nutzer können Arbeitsergebnisse oder Ideen direkt in interaktive Webseiten oder Apps (wie Dashboards oder Projekt-Tracker) verwandeln, die sich bei Datenänderungen automatisch aktualisieren und per URL geteilt werden können.
Sicherheit und Administration für Unternehmen
Da der Agent tiefgreifende Aufgaben übernimmt, basiert er auf den Sicherheits- und Datenschutzstandards von ChatGPT Enterprise:
- Zentrale Steuerung: Admins können Zugriffe, erlaubte Tools, Netzwerkzugriffe und sensible Aktionen genau regulieren.
- Compliance & Schutz: Eine Compliance-API bietet Einblick in Konversationen und Aktionen. Zudem prüft ein „Auto-Review“-System kritische API-Aktionen vorab, um Datenlecks zu verhindern.
- Budget- und Ausgabenkontrolle: Da komplexe Aufgaben mehr Kapazitäten verbrauchen, können Admins Limits auf Gruppen- oder Einzelebene festlegen und Kredit-Anfragen verwalten.
Verfügbarkeit und Tarife
- Web und Mobile: Der Rollout startet ab sofort für die Tarife Pro, Enterprise und Edu. Die Tarife Plus und Business folgen in den kommenden Tagen.
- Desktop-App (Windows & Mac): Hier stehen die Funktionen Chat, Work und Codex ab sofort in allen Tarifen (inklusive Free) weltweit zur Verfügung.
- Änderungen für Entwickler: Die bisherige Codex-App verschmilzt mit der neuen ChatGPT Desktop-App (bietet jedoch weiterhin exklusive Entwickler-Features wie PR-Reviews im Seitenfenster oder Inline-Edits). Die alte ChatGPT-Desktop-App wird in ChatGPT Classic umbenannt.
Quelle: ➥ Mitteilung von OpenAI
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Meinungen aus dem Netz
In der Zwischenzeit gibt es einige Rückmeldungen von Nutzern. Hier eine Zusammenfassung.
Quelle: Hackernews

1. Massive Verwirrung über das Rebranding und die App-Struktur
Die Nutzer sind primär darüber irritiert, dass die bestehenden Desktop-Apps ihre Identität getauscht haben.
- Identitätstausch: Die bisherige „Codex“-App wurde in „ChatGPT“ umbenannt, während die ursprüngliche ChatGPT-App nun den Namen „ChatGPT Classic“ trägt.
- Bedeutung von „Classic“: Viele interpretieren den Namenszusatz „Classic“ als Signal für eine baldige Einstellung der App („ChatGPT Sunset“).
- Unklare Modi: Es herrscht Unklarheit darüber, was genau der Unterschied zwischen den Modi „ChatGPT Work“ (für allgemeine Aufgaben) und „ChatGPT Codex“ (für Entwickler) innerhalb der neuen App ist, da sich beim Umschalten das Interface kaum merklich verändert.
2. Kritik an der Benutzererfahrung (UX) und dem Interface
Das neue Design wird von vielen Kommentatoren als erheblicher Rückschritt empfunden.
- Verlust des Vollbildmodus: Reguläre Chats werden nun in einem „heimatlosen“, verschachtelten Fenster oder Popup-Fenster dargestellt, das keinen Vollbildmodus mehr unterstützt.
- Eingeschränkte Funktionalität: In diesem neuen Chat-Modus können Nutzer vergangene Nachrichten nicht mehr editieren. Zudem wird die Suchfunktion für Chats im neuen Interface als mangelhaft oder gar nicht vorhanden kritisiert.
- Verschwinden der Historie: Nutzer berichten, dass ihre jahrelange Chathistorie und ihre Projekte in der neuen App schwer zu finden oder scheinbar verschwunden sind.
3. Technische Probleme und Datenschutzbedenken
Die technische Umsetzung der neuen App sorgt für Unmut bei versierteren Anwendern.
- Ungewollte Ordnerstruktur: Die App (ehemals Codex) erstellt für jeden neuen Thread einen eigenen Ordner im Verzeichnis `~/Documents` (oft synchronisiert mit iCloud oder OneDrive), was als sehr störend empfunden wird.
- Vermischung von Kontexten: Es wird kritisiert, dass private Chats nicht mehr sauber von Arbeitskontexten isoliert sind, da Entwickler-Anweisungen und globale Dateien in alle Threads einfließen können.
- App-Größe und Performance: Die neue App wird als „aufgebläht“ bezeichnet; ein Nutzer bemerkte, dass der Download nun 1,46 GB groß ist.
4. Strategische Kritik am Produktmanagement
Viele Hacker-News-Nutzer ziehen Parallelen zu anderen Tech-Giganten und hinterfragen die Vision von OpenAI.
- „Microsoft-isierung“: Die komplizierte Benennung (Work, Codex, Classic, Beta) wird mit den oft unübersichtlichen Namensschemata von Microsoft oder Google verglichen.
- Druck auf Wachstumskennzahlen: Es wird vermutet, dass die Zusammenlegung der Apps dazu dient, die Nutzerzahlen für die Codex-Plattform künstlich in die Höhe zu treiben („juice growth“), anstatt den Nutzen für den Endanwender zu maximieren.
- Vernachlässigung der Web-Nutzer: Einige befürchten, dass OpenAI versucht, Nutzer weg vom offenen Web hin zu geschlossenen, kontrollierten Desktop-Apps zu drängen.
5. Bevorzugung von Alternativen
Aufgrund der Unzufriedenheit mit der neuen Desktop-App weichen Nutzer auf andere Optionen aus:
- Rückkehr zum Browser: Viele finden, dass die Web-Version (ChatGPT.com) nach wie vor das polierteste und funktionalste Erlebnis bietet.
- Wechsel zur Konkurrenz: Es gibt Aussagen von Nutzern, die aufgrund dieser Änderungen einen Wechsel zu Claude (Anthropic) oder Gemini (Google) in Erwägung ziehen, auch wenn dies den Verlust ihrer Chathistorie bedeutet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Community die Neuerung weitgehend als „Software-Trümmerhaufen“ (Software Turd) betrachtet, der ohne ausreichendes Usability-Testing veröffentlicht wurde. Es gibt jedoch vereinzelte Stimmen, welche die Vereinheitlichung begrüßen, da dadurch bestimmte technische Workflows in langen Sessions flüssiger laufen könnten.
Hinweis: Dieser Artikel wurde überwiegend durch die KI erzeugt.
Ich habe dafür Gemini, bzw. NotebookLM genutzt.
Das soll dir zeigen, dass du mit Hilfe der KI eine gute Zusammenfassung erstellen kannst. Wie bei allen KI-Texten und auch den Zusammenfassungen gilt: der Text kann Fehler enthalten.
Zur Zeit gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Thema. Das ist deine Chance 😉

