Stable Diffusion für Einsteiger: KI-Bilder kostenlos erstellen
Es ist nicht zu übersehen, KI kann längst nicht nur Texte schreiben, sondern auch Bilder erzeugen. Dafür gibt es viele verschiedene Bildgeneratoren, die sich bei der Qualität, der Bedienung, Funktionen und Kosten unterscheiden.
Wie bei einigen anderen KI-Bild-Modellen kannst du Stable Diffusion nicht nur mit verschiedenen Onlinediensten nutzen, sondern die KI-Bilder auch lokal auf deinem Computer generieren. Du hast dadurch mehr Kontrolle und brauchst deine Daten nicht ins Internet stellen.
So unterschiedlich kannst du Stable Diffusion nutzen
Stable Diffusion ist kein einzelnes Programm, das man öffnet und benutzt. Der Begriff bezeichnet in erster Linie ein KI-Modell zur Erzeugung und Bearbeitung von Bildern. Dieses Modell kann auf unterschiedliche Weise eingesetzt werden. Über Webseiten, Desktop-Anwendungen, lokale Benutzeroberflächen oder integrierte Funktionen in Grafikprogrammen.
Bekannte Oberflächen wie automatic1111, ComfyUI oder Fooocus bieten unterschiedliche Bedienkonzepte. Manche richten sich eher an Einsteiger. Andere wiederum ermöglichen eine umfangreichere Steuerung der verschiedenen Verarbeitungsschritte. Es gibt zahlreiche Onlinedienste, die Stable Diffusion im Hintergrund verwenden, ohne dass du das Modell selbst installieren musst. Manchmal bemerkst du das auch nicht.
Auch die verwendeten Modelle unterscheiden sich. Es gibt einige Weiterentwicklungen und Varianten, die beispielsweise für realistische Darstellungen, Illustrationen, Porträts oder bestimmte künstlerische Stile optimiert wurden.

Wer Stable Diffusion lokal verwenden möchte, benötigt je nach Modell und Auflösung ausreichend Rechenleistung, insbesondere eine geeignete Grafikkarte.
Kurz gesagt ▼
Stable Diffusion ist die technische Grundlage. Die jeweilige App bzw. Plattform bestimmt, wie die Bildgenerierung erfolgt und welche Funktionen zur Verfügung stehen.
Wann ist Stable Diffusion das Richtige für dich?
Stable Diffusion eignet sich vor allem dann, wenn du bei der Bilderzeugung mehr ausprobieren und selbst beeinflussen möchtest. Je nach verwendeter Oberfläche kannst du unterschiedliche Modelle einsetzen, vorhandene Bilder bearbeiten und viele Einstellungen anpassen.
Häufig wird Stable Diffusion für die lokale Nutzung auf dem eigenen Rechner eingesetzt. Wenn du einfach nur schnell ein KI-Bild erstellen möchtest, sind andere Bildgeneratoren häufig besser geeignet. Dienste wie Googles Nano Banana nehmen dir viele Einstellungen ab und liefern oft schon mit einer einfachen Beschreibung sehr gute Ergebnisse.
Stable Diffusion ist deshalb nicht automatisch die beste Wahl.
Mit Stable Diffusion Bilder generieren
Einen Anbieter für Stable Diffusion zu empfehlen, ist nicht ganz einfach. Viele Plattformen wechseln ihre Bildmodelle regelmäßig oder bieten Stable Diffusion nur neben anderen KI-Modellen an.
Auch die Anbieter selbst verändern sich häufig. Einzelne Dienste verschwinden oder richten ihr Angebot neu aus. Deshalb kann ich keine bestimmte Website dauerhaft empfehlen. Wenn du Stable Diffusion online ausprobieren möchtest, solltest du am besten aktuell prüfen, welche Plattform das Modell gerade anbietet und zu welchen Bedingungen du es nutzen kannst.
Lokale Installation von Stable Diffusion
Ich denke, dass Stable Diffusion häufiger in lokalen Installationen genutzt wird. Um die Bilder lokal zu generieren, ist eine entsprechende Software notwendig. Hier sind bekannte Tools:

DiffusionBee ist eine Anwendung für macOS, mit der du Stable Diffusion direkt auf deinem Mac nutzen kannst. Die Bilder werden lokal auf dem eigenen Rechner erzeugt, eine Cloud-Verbindung ist dafür nicht erforderlich.
Die Bedienung ist vergleichsweise einfach. Neben der Bilderzeugung per Texteingabe kannst du unter anderem vorhandene Bilder bearbeiten und vergrößern. Besonders gut funktioniert DiffusionBee auf Macs mit Apple-Chip. ➤ Website von DiffusionBee.
Fooocus will dir den Einstieg möglichst einfach machen. Im Vergleich zu komplexeren Lösungen musst du dich mit deutlich weniger Einstellungen beschäftigen und kannst schnell erste Bilder erzeugen. Ich habe allerdings gelesen, das dass Projekt nur noch eingeschränkt weiterentwickelt wird. ➤ Fooocus auf Github.
ComfyUI ist eine Benutzeroberfläche für Stable Diffusion und andere Bildmodelle. Statt nur mit wenigen Eingabefeldern zu arbeiten, baust du den Ablauf der Bilderzeugung aus einzelnen Bausteinen zusammen. Dadurch lassen sich die vielen Schritte sehr genau steuern.
ComfyUI ist zunächst deutlich komplizierter als DiffusionBee oder Fooocus. Wenn du dich etwas einarbeitest, bekommst du dafür sehr viel Kontrolle und kannst eigene Arbeitsabläufe verwalten. ➤ Website ComfyUI.
Draw Things ist eine App für Mac, iPhone und iPad, mit der du KI-Bilder direkt auf deinem Apple-Gerät erstellen kannst. Mit der App kannst du das Modell Stable Diffusion nutzen, aber auch andere Modelle auswählen. Neben der normalen Bilderzeugung gibt es auch viele weitere Funktionen wie Inpainting und LoRAs. Aus dem App-Store herunterladen und schon geht es los. ➤ Website Draw Things.
Mein Fazit zu Stable Diffusion
Die Auswahl an KI-Bildmodellen und Anbietern ist inzwischen so groß, dass du dich meiner Meinung nach nicht unbedingt auf Stable Diffusion konzentrieren musst. Gerade bei Onlinediensten stehen häufig mehrere Modelle zur Verfügung, die du ausprobieren und miteinander vergleichen kannst.
Stable Diffusion finde ich heute in erster Linie für die lokale Bilderzeugung interessant. Aber auch hier ist die Auswahl größer geworden. Neben Stable Diffusion gibt es inzwischen eine ganze Menge an frei verfügbaren Modellen.
Ich selbst nutze Stable Diffusion ehrlich gesagt nur selten. Für mich ist weniger entscheidend, welches Modell technisch das beste ist. Entscheiden ist die Bildqualität.
Mein Tipp: Probiere verschiedene KI-Bildmodelle aus und schau, mit welchem du bei deinen eigenen Motiven und Aufgaben die besten Ergebnisse bekommst.
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